Was ist Rechenschwäche?
Unter Rechenschwäche (Dyskalkulie) versteht man “besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens”. Folgende Definition gibt die Weltgesundheitsorganisation für die Teilleistungsstörung Rechenschwäche:
“Diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division...”
Eine frühzeitige Förderung, die sich an eine genaue Diagnose der Probleme und Ursachen anschließt, kann dem Kind und seiner Familie viel Kummer und Sorgen ersparen.
Die Ursache für die Rechenschwäche können im Kind selbst, in seiner persönlichen Umgebung, in der Schule und im Unterricht liegen.
Eine genaue Fehleranalyse, eine Beobachtung der eingesetzten (falschen) Rechen- strategien und eine Ursachenforschung gibt wertvolle Hinweise für die individuell angepasste Förderung.
Durch alleiniges Üben oder herkömmliche Nachhilfe kann den meisten betroffenen Kindern nicht geholfen werden. Eine echte Rechenschwäche kann nur im Rahmen einer Einzelförderung behandelt werden.
In meinem Förderunterricht steht das Rechnen im Vordergrund denn:
“Rechnen lernt man nur durch Rechnen!”
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